Die Kernkompetenzen der Firma SIERANT liegen seit 20 Jahren in Herstellung der Horizontal-Jalousien.

Der berühmteste Lichtbrecher

Das Wort Jalousie bedeutet im Französischen Eifersucht. Das nicht zufällige Wortspiel (und auch die erste Assoziation) weist auf die wichtigste Funktion der berühmtesten Fensterbedeckung hin – auf Schutz unseres Privatlebens vor eifersüchtigen Blicken. Die Jalousie fand in den 80er Jahren in Polen eine riesige Anerkennung (im Besonderen das erste Modell gefertigt aus silbernem, ein wenig klobigem Aluminium) und zeugte vom höheren, materiellen Status und vom Bewusstsein der damals geltenden Trends. Sie wurde überall angebracht: in Häusern, in Büros, in Ämtern und Behörden, in ärztlichen Praxen usw. Gegenwärtige Jalousien werden nicht nur aus verschiedenen Aluminiumsarten, die in einer reichen Farbpalette zugänglich sind - gefertigt, sondern auch aus Holz, Bambus und Stoff.

Firma SIERANT bietet 15 Arten von Horizontal-Jalousien an. Sie unterscheiden sich in:

  • der Steuerungsart (Seitliches Getriebe mit Kettenbedienung, Schnur, Drehstab oder Elektroantrieb)
  • Lamellenbreiten (16 mm, 25mm und 50 mm)
  • Anwendung (für bestimmten Fenstertyp – vom Standardtyp bis zu untypischen Fenstern)
  • Montageart ins Fensterlicht (die Jalousie wird direkt in die Glasfalz montiert oder ist an dem Fensterflügel geschraubt)
  • Fertigungsmethode der Oberschiene (und ihrer Innengröße z.B. 25 mm x 25 mm)

Ein gemeinsamer Nenner für alle Horizontal-Jalousien ist der Raumschutz vor den negativen Auswirkungen der Sonnenstrahlen (von belastendem Sonnenschein) und vor übermäßiger Heizung (dank dem Winkelwechsel ist das Licht zu regulieren).

Geschichte des beweglichen Vorhangs

Horizontal-Jalousien (früher Fenstervorhänge) sind seit Jahrzehnten, und sogar seit Jahrhunderten angewendet. Sie hatten jedoch keine solche Form, wie die heute angewendeten, aber sie hatten dieselbe Funktion. Wüstenbewohner nutzten z. B. nasse Kleidungen als Vorhang der Hüttenfenster. Dies sorgte für zusätzliche Kühlung vom Innenraum des Hauses – und entspricht zugleich gegenwärtiger Klimaanlage. Altägypter verwendeten miteinander zusammenverbundene Schilfstücke, um sich auf diese Weise vor neugierigen Blicken zu schützen. Die Chinesen hatten im Brauch ihre Fenster mit den Bambusstielen zu verhängen, (eine bis heute in den asiatischen Ländern angewandte Lösung). Die heute berühmten Horizontal-Jalousien, genannt auch „venezianische Jalousien“, wurden tatsächlich in Persien erfunden. Die um die Welt reisenden, venezianischen Kaufleute brachten sie aus Persien nach Europa, und galten dank dessen als Entdecker dieser Verdunklungsart der Innenräume. Venezianische Jalousien wurden derart populär, dass sie als Füllungsmotive des Hintergrundes in der Malerei verewigt wurden (z. B. Berthe Morisot Behind the blinds). In der Literatur und im Film ist die Jalousie zur Metapher eines Geheimnisses geworden. Ein Innenraum mit verhängter Jalousie verbarg oft ein Geheimnis. Der Hauptheld beobachtete heimlich die Welt hinter den Horizontal-Jalousien, vor der er aus einigen Gründen flüchtete (der Roman „Jalousie“ („La Jalousie“) von Alain Robbe-Grillet und der Film von Francis Ford Coppola „Der Dialog”). In den 50er Jahren bestanden die Jalousien aus Metalllamellen von der Breite 50 mm, die auf einer kleinen, aus Material gefertigten Leiter aufgehängt waren. Damalige Modele waren sehr laut und unästhetisch. Die Blütezeit in der Horizontal-Jalousiebranche fällt in die 80er Jahre. Sie wurden dann nicht nur aus den funktionellen Gründen benutzt, sondern bildeten einen wichtigen dekorativen Bestandteil und ein Vollendungselement von verschiedener Art der Innenräume.

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